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 Neues vom Klang-Köln e.V.

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(Letztes Update 15. Januar 2012)

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Alle Neuigkeiten auf einen Blick:

Samstag, 28. Januar 2012, ab 17:00 Uhr
Sancta Clara Keller, Am Römerturm 3,
50667 Köln

KLANG Köln e.V. wird 20!!

Musikfest zum 20jährigen Bestehen

Seit dem 16. Dezember 1991 ist der KLANG Köln e.V. eine feste Größe in der freien Musikszene Kölns.

20 Jahre KLANG Köln e.V. sind angemessen zu feiern !

Daher laden wir alle Mitglieder und alle, die dem Verein in der ein oder anderen Weise verbunden sind oder waren,

als Musiker und Künstler aufder Bühne
als Sponsor und Mäzen hinter den Kulissen
als Zuhörer und Musikfreund im Publikum

herzlich zu einem rauschenden Jubiläums-Musikfest ein !

Büffet und Getränke ab 17.30 Uhr

Programm mit Beiträgen und Überraschungsgaben
von Mitgliedern und Gästen ab 18 Uhr

Eintritt frei - Anmeldung unter info@klang-koeln.de erbeten!!

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Logo Rheinenergie Stiftung Logo Stadt Köln

 

Unsere letzten Veranstaltungen und Konzerte:

Sonntag, 27. November 2011, 20:00 Uhr
Sancta Clara Keller, Am Römerturm 3,
50667 Köln

Time Warp Concerts VIII:
Schaurige Gesänge

Renatus Mészár, Bassbariton
Günther Albers, Klavier

Werke von

Carl Loewe, Franz Liszt,
Modest Mussorgsky, Wolfgang Rihm
und Christoph Maria Wagner (UA)

Mehr Infos hier !

Im Rahmen von ON – Neue Musik Köln - gefördert durch das Netzwerk Neue Musik der Bundeskulturstiftung sowie die Stadt Köln und die RheinEnergie Stiftung Kultur. 

Eintritt: 10 Euro/7,50 Euro ermäßigt

 

Freitag, 14. Oktober 2011, 20:00 Uhr
Alte Feuerwache, Melchiorstr. 3,
50670 Köln

Time Warp Concerts VII:
Orient & Okzident

Nangialai Nashir, Gitarre

Werke von

Turgay Erdener, Ertug Korkmaz, Frangis Ali-Zade, Mehrdad Pakbaz,
Loris Chobanian, Kamran Khacheh,
Nangialai Nashir (UA)

Mehr Infos hier !

Im Rahmen von ON – Neue Musik Köln - gefördert durch das Netzwerk Neue Musik der Bundeskulturstiftung sowie die Stadt Köln und die RheinEnergie Stiftung Kultur. 

Eintritt: 10 Euro/7,50 Euro ermäßigt

 

Klang Köln bei der Musiknacht 2011!!

Samstag, 10. September 2011
Klaviere Then, Wormser Str. 41^, 50677 Köln

Cantabile non troppo !

Anton Webern (1882-1945):
Vier Lieder für Gesang und Klavier op.12 (1915-17)

Ralf Soiron (1967*): Interludium I (2011) für Klavier

Maurice Ravel (1875-1937):
„La flûte enchantée“ (1903)
für Sopran, Flöte und Klavier

Ralf Soiron (1967): Interludium II (2011)

Albert Roussel (1869-1937):
Zwei Sätze aus Joueurs de flûte  Op.27 (1924)

Thomas Mombaur (1966*):
„Unkenrufe“ (2010) für Fagott und Klavier

Ensemble Klang Köln
Marlene Mild, Sopran
Barbara Rosnitschek, Flöte
Theo Plath, Fagott
Claudia Schott, Klavier
Ralf Soiron, Klavier
Thomas Mombaur, Klavier

 Eintritt: 15 Euro (berechtigt zum Besuch aller Veranstaltungen der Kölner Musiknacht 2011

 

Freitag, 3. Juni 2011, 19:30 Uhr
Kunst-Station Sankt Peter
Jabachstr. 1, 50676 Köln

Schlüsselwerke
"Diotima"

Minguet Quartett

Werke von
Johannes Ockeghem, Ludwig van Beethoven, Giuseppe Verdi, Luigi Nono
und Sascha Janko Dragicevic
 

Mehr Infos hier !

Im Rahmen von ON – Neue Musik Köln - gefördert durch das Netzwerk Neue Musik der Bundeskulturstiftung sowie die Stadt Köln und die RheinEnergie Stiftung Kultur. 

Eintritt: 10 Euro/5 Euro ermäßigt

"Diotima" am 3. Juni 2011 in der Kunst-Station Sankt Peter: Luigi Nonos beziehungsreiches Alterswerk und Sascha Dragicevics neues Streichquartett mit dem Minguet Quartett.

Im Zentrum dieses Programms des international renommierten, in Köln beheimateten Minguet-Quartetts steht als Schlüsselwerk Luigi Nonos Streichquartett-Komposition „Fragmente – Stille, an Diotima“, welche 1980 uraufgeführt wurde.

In Nonos Werk finden sich etliche Bezüge, Zitate und Allusionen zu anderen Werken und Komponisten; Ludwig van Beethoven benutzt im dritten Satz seines Streichquartetts Op. 132 die Vortragsangabe „mit innigster Empfindung“. Diese Spielanweisung verwendet Nono an mehreren Stellen seines Quartetts. So wird der benannte Satz des Beethoven-Quartetts in diesem Konzert ebenso zu hören sein, wie Guiseppe Verdis Ave Maria aus den „Quattro Pezzi Sacri“, denen Nono die berühmte Scala enigmatica entnimmt. Ein Großteil der Intervall-Konstellationen von Nonos Quartett generieren sich aus dieser Skala.
Auch Johannes Ockeghems „Quatre Chansons“ sind Teil des Konzerts; Nono benutzt daraus den Cantus Firmus des Madrigals „Malheur me bat“.

Nonos Quartett und den Werken Verdis, Ockeghems und Beethovens ist die Uraufführung von Sascha Janko Dragicevics Streichquartett „Strings“ gegenübergestellt. Dieses Stück bezieht sich in seiner fragilen, von Flageolettklängen und flirrenden Figuren durchwobenen Gestik, die ein gleichsam mediterranes Klima evoziert, auf die Klanglichkeit und den Geist von Nonos Quartett. Hinzu kommt bei Dragicevic die Elektronik. Die Zuspielklänge, welche sich aus Streicherklängen generieren, definieren einen erweiterten Klangraum, der sich von der fast-Stille bis zu heftigsten Ausbrüchen von Klangmassierungen erstreckt.  

Mittwoch, 1. Juni 2011, 20:00 Uhr
Aula der Universität zu Köln
Albertus Magnus Platz, 50937 Köln

Schlüsselwerke
"Musica et Ratio"

e-mex neue musik ensemble
Martin von der Heydt, Klavier
Christoph Maria Wagner, Klavier und Leitung

Werke von
Guillaume Dufay, Johannes Ockeghem,
Johann Sebastian Bach, Conlon Nancarrow, Iannis Xenakis, Klarenz Barlow
und Christoph Maria Wagner.

Mehr Infos hier !

Im Rahmen von ON – Neue Musik Köln - gefördert durch das Netzwerk Neue Musik der Bundeskulturstiftung sowie die Stadt Köln und die RheinEnergie Stiftung Kultur. 
In Kooperation mit dem 
Collegium musicum der Universität zu Köln.
 

Eintritt frei !

"Musica et Ratio" am 1. Juni 2011 in der Aula der Universität zu Köln: Iannis Xenakis legendäres Stück "Eonta" im Kontext konstruierter Klänge.

Obwohl die Musik im alten Griechenland zu den Wissenschaften und nicht zu den Künsten gerechnet wurde und Komponisten zu allen Zeiten immer wieder der Magie der Konstruktion erlagen, hat der übliche Musikliebhaber mit "konstruierter" Musik seine liebe Müh'. Daß sich Intellekt und Intuition (bzw. Emotion) dennoch auf's Schönste ergänzen können, dass beweist das vorliegende Konzertprogramm.

Guillaume Dufays isorhythmische Motette "Nuper rosarum flores" entstand 1436 zur Weihe des Florentiner Domes. Ganz sicher markiert sie in ihrer Zahlenspekulation einen Höhepunkt der gesamten Musikgeschichte: zum Beispiel sind die Proportionen der einzelnen Formteile exakt den in der Bibel angegebenen Proportionen des salomonischen Tempels nachgebildet.

Über J.S.Bachs "Musikalisches Opfer" müssen nicht viele Worte verloren werden. In seiner Verbindung von strengster kontrapunktischer Konstruktion und höchst vergeistigter Expression stellt es eines der Gipfelwerke der gesamten Musikgeschichte dar.

Der in Kalkutta geborene und lange Zeit in Köln wirkende Klarenz Barlow ist einer der wichtigsten Vertreter der Computermusik. In seinem Klaviertrio "1981" kombiniert der naturwissenschaftlich geschulte Komponist Auszüge aus  Klaviertrios von Clementi, Ravel und Schumann nach stochastischen Prinzipien zu einem faszinierenden und unvorhersehbaren Ganzen.

Conlon Nancarrow ist ist bekannt geworden durch seine zahlreichen Studies für Player Pianos, in denen er - meist auf Basis strenger Kanons - der rhythmischen Komplexität ganz neue Dimensionen erschloß. Sein ?Tango? zeigt ihn von einer vergleichsweise "gefälligen" Seite. Er ist eine der ersten Kompositionen, die Nancarrow nach jahrzehntelanger "Abstinenz" für menschliche Interpreten schrieb und zeigt ihn – trotz der haarsträubenden Verschränkung von permanent drei verschiedenen, gleichzeitig ablaufenden Geschwindigkeiten – von seiner "leichten" Seite.

Johannes Ockeghems Missa Prolationum ist berühmt für ihre ebenso eleganten wie komplexen Canon-Konstruktionen. Auch Christoph Maria Wagners Canons für Klavier kombinieren komplizierteste kontrapunktische Konstruktionen in verschiedenen Geschwindigkeiten und  liefern in ihrer explosiven Expression den Nachweis, daß  Konstruktion und Intuition sich vielmehr ergänzen als widersprechen.

Iannis Xenakis ist bis heute der wichtigste Exponent der statistischen Musik. In "Eonta" -einem seiner wichtigsten Werke - kombiniert er auf der Basis von "logischen Operationen an Klassen" einen Klavierpart, der komplett am IBM-Computer 7090 errechnet wurde und ohne Übertreibung wohl als der schwierigste Klavierpart der gesamten Musikgeschichte zu bezeichnen ist, mit überbordenden Klangstrudeln der Blechbläser. Ergebnis ist ein hinreißendes musikalisches Spektakel, daß alle zugrundeliegenden "logischen Operationen" vergessen läßt.

 

Freitag, 11. Februar 2011, 20:00 Uhr
Klavierhaus Then
Wormser Str. 41-43, 50677 Köln

Schlüsselwerke
"Mavericks"

Irene Kurka, Sopran
Stefan Thomas, Klavier und Synthesizer

Werke von
Charles Ives, Ben Johnston, Erik Satie und Stefan Thomas.

Mehr Infos hier !

Im Rahmen von ON – Neue Musik Köln - gefördert durch das Netzwerk Neue Musik der Bundeskulturstiftung sowie die Stadt Köln und die RheinEnergie Stiftung Kultur. 

Musikalische Mavericks - am 11. Februar 2011 im Klavierhaus Then !

Als Maverick bezeichnete man in den Zeiten des wilden Westens ein Kalb, das sich nicht in die Herde eingliedern lässt und immer wieder ausreißt.

Als Ausreißer aus dem zuweilen etwas eintönigen Musikbetrieb lassen sich gewiss die Komponisten Charles Ives, Ben Johnston und Erik Satie bezeichnen. Ihnen ist ein höchst bemerkenswertes Programm von zwei Musikern gewidmet, die sich mit Musik von Außenseitern bestens auskennen: Die Sopranistin Irene Kurka beschäftigt sich neben dem großen Vokalrepertoire aus Barock, Klassik und Romantik immer wieder auch mit entlegenen Komponisten und Werken; der Pianist und Komponist Stefan Thomas fühlt sich selbst als komponierender „Maverick“ und ist es als Pianist des Ensembles Différance gewohnt, eigenwillige Stücke aufzuführen. Im Klavierhaus Then haben die beiden am 11. Februar 2011 Gelegenheit, sich einmal ausschließlich mit musikalischen Ausreißern, Außenseitern und Sonderlingen zu befassen !

Der berühmteste und bedeutendste aller musikalischen Mavericks war gewiss Charles Ives, der bekanntlich nur in seiner Freizeit als Komponist tätig war. Von ihm erklingt eine Auswahl an Liedern – eine Gattung, in der sich Ives nach allen stilistischen Richtungen hin auslebte und jedes Wagnis einging.

Als Frankreich noch dem Wagnerismus und dessen komplizierter Chromatik verfallen war, predigte Erik Satie einen Paradigmenwechsel zur diatonischen Schlichtheit und zur formalen Klarheit. Er begab sich damit in absolute Opposition zum damals herrschenden Zeitgeist. Ein besonders eindrucksvolles Beispiel für diese widerspenstige und latent subversive Ästhetik der Einfachheit ist das „symphonische Drama mit Stimme“ Socrate.

Eine Rückkehr zur Einfachheit, wenn auch auf ganz andere Art, schwebt dem amerikanischen Komponisten Ben Johnston vor. Hier ist es die Einfachheit von auf ganzzahligen Proportionen beruhenden Intervallen. Johnston stellte sich mit seinen von seinem Lehrer Partch beeinflussten Ideen abseits aller Strömungen der europäischen und amerikanischen Avantgarde und prägte eine Richtung, die heute unter dem Label „Just Intonation“ firmiert. An dieser Stelle sei dem Klavierhaus Then gedankt, ohne dessen Unterstützung und Neugierde auf ungewöhnliche Klavierstimmungen dieses Konzert nicht möglich wäre: Braucht es doch für Ben Johnstons Suite for microtonal piano ein höchst eigenwillig gestimmtes Klavier und einen Klavierstimmer, der bereit ist, einen Flügel auf's Genauste zu verstimmen !

Von der Idee der „Just Intonation“ beeinflusst sind auch die Xenophonien von Stefan Thomas, allerdings benutzt der Kölner Komponist und Pianist hier Klänge, deren einzelne Komponenten keineswegs auf den ganzzahligen Vielfachen der Obertonreihe basieren. Mit diesen synthetisch erzeugten Klängen klingen herkömmliche Intervalle, wie beispielsweise die Oktave, plötzlich gar nicht mehr entspannt, während andere Intervalle, die unter herkömmlichen Bedingungen kaum erträglich wären, vom Ohr als durchaus konsonant empfunden werden. Als Konsequenz ergibt sich eine Harmonik, die auf den einzelnen Klang zugeschnitten wurde.

Diese besondere Mischung von musikalischen Merkwürdigkeiten aus der Feder von Sonderlingen erwartet Sie am 11. Februar 2011 um 20 Uhr im Musikhaus Then, Wormser Str. 41-43, 50677 Köln

 

Samstag, 25. September 2010, 19:00 Uhr
WDR Funkhaus, Wallrafplatz 5, 50667 Köln

KÖLNER MUSIK NACHT 2010
"Musik über Musik"

mit
Flautando Köln: Katharina Hess, Susanne Hochscheid, Ursula Thelen, Kerstin de Witt – Blockflöten
Duo Incontri: Barbara Rosnitschek – Altflöte/Flöte; Claudia Schott - Klavier
Duo Voronin/Morozov: Vassili Voronin – Violine; Dmitri Morozov – Klavier
Sascha Dragicevic und Christoph Maria Wagner – Klavier

Werke von
Sascha Dragicevic, Tristan Murail,
Stefan Thomas, Valery Voronov,
Christoph Maria Wagner

 

Freitag, 10. September 2010, 20:00 Uhr
Tersteegenhaus
Emmastr. 6, 50937 Köln

Time Warp Concerts VI
zapping silence…

Ensemble Foliafolie:
Marei Seuthe, Violoncello und Gesang  Angela Eling, Blockflöten
Reinhard Gagel, Klavier, Moog Synthesizer, Zapping-Konzeption

Werke von
John Cage, György Kurtag u.a.

Konzertcollage aus Originalwerken, Fragmenten, Versatzstücken und Improvisationen.

Im Rahmen von ON – Neue Musik Köln - gefördert durch das Netzwerk Neue Musik der Bundeskulturstiftung sowie die Stadt Köln und die RheinEnergie Stiftung Kultur. 

 

„Lamento in Spiegelform“  - unser Konzert am Sonntag, 11. April 2010 in der Aula Sankt Aposteln - ist eine Konzertcollage, die Brücken zwischen drei musikalischen Welten schlägt und dabei überraschende Verwandtschaften offenlegt. Im Mittelpunkt steht der Cellist Martin Burkhardt - und vor allem sein Instrument, das Violoncello, in seinen zeittypischen Varianten: Das Barockcello mit seinem fragilen, diskreten Timbre; der heute vergessene romantische Ableger  „Arpeggione“, ein Gitarre-Cello-Hybrid, dessen warmer, voller Klang  in der gleichnamigen Sonate von Franz Schubert verewigt wurde; und das moderne Cello mit seinen vielfältigen Klang- und Spielmöglichkeiten.

Johann Jakob Frobergers „Lamento sopra la dolorosa perdita del Ferdinando IV“ bildet Ausgangs- und Endpunkt des Programms. Mit seiner modalen Harmonik und expressiven Chromatik setzte Froberger in Sachen Ausdrucksmusik Standards, die bis in die Spätromantik hinein kaum übertroffen wurden. Die Cembalistin Tatjana Vorobjova wird dieser Expressivität nachspüren.

Kernstück des Abends ist zweifelsohne Schuberts „Arpeggione“-Sonate, die oft zu hören ist, aber selten auf dem Instrument, dem das Werk seinen Namen verdankt. Martin Burkhardt bietet mit seinem Arpeggione die rare Gelegenheit, das bekannte Werk neu zu entdecken und dabei den Espressivo-Faden, den Froberger vorgelegt hat, weiterzuspinnen. Ihn begleitet am Tafelklavier die Pianistin Claudia Schott.

Expressivität im konzentrierten kleinen Format bieten die beiden Instrumentalzyklen des zeitgenössischen Kölner Komponisten Stefan Thomas. Seine „Four Toys“ für Cembalo, die er selbst spielen wird, beziehen sich ausdrücklich auf frühbarocke Cembalomusik (genauer gesagt auf englische Virginalmusik) – aber nicht etwa in Form von Zitaten oder stilistischen Anleihen. Vielmehr sucht Thomas nach modernen Entsprechungen für die Raffinesse und spielerische Gewitztheit, die viele Instrumentalstücke dieser Zeit auszeichnet. Sind die „Four Toys“ eigenständige Miniaturen, so sind die Einzelsätze von „Catena“ für Violoncello hingegen thematisch eng aufeinander bezogen und erwachsen alle aus demselben motivischen Material. Dies geschieht zwar nicht in der konsequenten polyphonen Strenge wie im Ricercare Nr.7 Domenico Gabriellis, „Catena“ (italienisch für „Kette“) verbindet aber die beiden gegensätzlichen barocken Prinzipien von formaler Stringenz und freier suitenartiger Reihung.

Es erwartet Sie also wieder ein anregendes Programm, zu dem wir Sie herzlich einladen !

Die Time Warp Concerts sind eine Konzertreihe im Rahmen von ON – Neue Musik Köln und werden sowohl von der Bundeskulturstiftung als auch vom Kulturamt der Stadt Köln und von der RheinEnergie Stiftung Kultur gefördert.

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