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Wer ist und
was will
der Klang Köln e.V.?
Der
Verein wurde 1991 von dem Dirigenten
Johannes Stert, dem Pianisten Falko Steinbach, dem Komponisten Dirk
Lötfering,
den Musikmanagern Christoph Siefer und Till Janczukowicz, den
Lithografen
Bernd Krüger und Heinrich Mies und dem Regisseur Martin Butz
gegründet.
Diese interdisziplinäre Zusammensetzung hat sich bis heute
erhalten:
unter den Klang Köln Mitgliedern finden sich neben
ausführenden
Musikern und Komponisten auch weiterhin Künstler aus verschiedenen
Zweigen darstellender und bildender Kunst. Der Verein ist aber von
jeher
an der Einbindung von Kunst- und Musikinteressierten aus anderen
Berufszweigen
interessiert und bemüht sich in jüngster Zeit verstärkt
um eine Erweiterung seines Mitgliederstamms durch kunstsinnige Laien
und
Musikliebhaber.
Den aktuellen Vorstand bilden
der Historiker Johannes U. Müller, der Komponist Stefan Thomas und
die Flötistin Filine
Precht.
Durch
seine Arbeit möchte der Verein
Personen zusammenführen, deren Anliegen es ist, Künste,
insbesondere
die zeitgenössische Musik, auf professionellem Niveau zu
fördern,
Kontakte zwischen einzelnen Künstlern auch unterschiedlicher
Kunstbereiche
herzustellen und so den interdisziplinären Austausch zu
unterstützen.
Unser Ziel ist es, ein unvoreingenommenes Podium zu schaffen,
verkrustete
Grenzen und Strukturen aufzubrechen, neue Formen des Kontakts und der
Zusammenarbeit
zwischen Künstlern und Publikum zu etablieren und so der
fortlaufenden
Entfremdung von Mensch und Gegenwartskunst entgegenzuwirken.
Jedes
Jahr wird ein Jahresprogramm nach
Abstimmung mit den Vereinsmitgliedern erstellt, das etwa 6
Veranstaltungen
umfasst.
Ein besonderer Schwerpunkt
liegt auf Konzerten,
die die zeitgenössische Musik in ihrer ganzen Vielfalt, frei von
ideologischen
oder ästhetischen Schranken zeigen. Wir betrachten uns dabei als
einen
dienenden Vermittler zwischen mehreren Polen: zwischen Werk und
Publikum,
zwischen Komponist und Musikern, zwischen Neuem und Bewährtem,
zwischen
unterschiedlichen Ästhetiken und zwischen verschiedenen
Künsten.
Daher werden häufig innerhalb einer Veranstaltung unterschiedliche
Stilistiken einander gegenübergestellt, neue und ungewohnte
Präsentationsformen
erprobt oder Gesprächskonzerte im Dialog mit dem Publikum
durchgeführt.
In jedem Fall geht es uns darum, Zugänge zur Neuen Musik zu
schaffen,
das Neuartige unmittelbar sinnlich erfahrbar werden zu lassen,
Traditionslinien
oder Berührungspunkte mit Bekanntem herauszuarbeiten und damit
Verständnis
zu ermöglichen.
Die
meisten Konzerte finden in der Alten
Feuerwache statt, aber auch Galerien, Kirchen und Theater wurden und
werden
für Veranstaltungen genutzt.
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